Was liegt der Waldorfpädagogik, der anthroposophischen Medizin, Demeter und Eurythmie zugrunde? Was steckt dahinter für ein Menschenbild? Was wollen Institutionen dieser Richtung anders machen und verändern? Wie kann man zeitgemäß im Bewusstsein und in der Erkenntnis eines Geistigen leben?
Die Anthroposophie mutet dem Menschen viel zu. Sie wirkt auf den ersten Blick unzugänglich, eröffnet aber bei genauerem Hinschauen neue Möglichkeiten. Sie zeigt auf, dass in jedem Menschen, jedem Tier und der Erde ein Geistiges lebt, das eine unantastbare Würde verleiht, das dem Menschen aber auch eine Verantwortung überträgt. Somit wird mit der Anthroposophie dem Menschen zugemutet aus einer vertieften Erkenntnis der Welt, handelnd in dieser zu stehen. Aus dieser Haltung erhält man neue Perspektiven auf die Pädagogik, die Medizin oder auch den Klimawandel. Die Anthroposophische Medizin als integrative Medizin, in der neben Schulmedizin auch Alternativmedizin angeboten wird, zeigt das Verhältnis der Anthroposophie zur Wissenschaft. Es geht nicht darum, Wissenschaft zu verleugnen oder zu verzerren, sondern sie um ein Element zu ergänzen, dass das Geistige im Menschen vertieft betrachtet.
Der Anthroposophie, der Weisheit vom Menschen, möchten wir uns fünf Wochen lang fragend zuwenden. Wie kann man ihr begegnen? Wir versuchen im Gespräch aufzuzeigen, wie Anthroposophie vertiefen und ergänzen kann. Wir versuchen zu umreißen, wie man einen modernen Zugang zu Geistigem bekommen kann.
Die Treffen sind mittwochs von 17-18:30 Uhr (eine Ausnahme s.u.) und richten sich an interessierte Menschen. Die Termine sind: